Kontaktieren Sie uns

Tür zu emovis öffnet sich header-krankheiten3.jpg

PMS (Prämenstruelles Syndrom)

PMS (Prämenstruelles Syndrom) - Krankheitsbild

Mit PMS bezeichnet man die Symptome, die Frauen während der zweiten Hälfte ihres Zyklus verspüren. Neben einem geringen Anteil an Frauen, die gar keine Symptome verspüren, leiden die meisten aller Frauen sehr unter den typischen Symptomen, und manche sind in ihrer Lebensqualität so stark eingeschränkt, dass sie nicht arbeiten können und kaum noch aus dem Bett kommen. Schlechte Laune ist da vorprogrammiert. Schokolade, Gummibärchen und anderer Süßkram werden als Seelsorgehelfer herangezogen.

PMS (Prämenstruelles Syndrom) - Symptome

Schmerzhaftes Spannen in der Brust, Unterleibsschmerzen, Hautunreinheiten, Blähungen, Verstopfung, Völlegefühl, Heißhunger oder Appetitlosigkeit, starke Rücken- und Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, sowie Wassereinlagerungen, die das Körpergewicht teilweise erheblich ansteigen lässt. Dazu kommen Konzentrationsstörungen, die Kopfarbeit manchmal unmöglich machen.

PMS (Prämenstruelles Syndrom) - Ursachen

Warum Frauen so leiden müssen, ist mit einer einzigen Ursache nicht zu erklären. Man vermutet viel eher, dass es ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren ist, die den weiblichen Körper so verrückt spielen lassen. Sicher ist, dass es mit dem Hormonhaushalt zu tun hat, der sich im Laufe des Zyklus verändert. Dazu kommen psychische und neurologische Umstände, die die Stärke des PMS beeinflussen.

PMS (Prämenstruelles Syndrom) - Therapie

Die Therapie richtet sich nach den entsprechenden Symptomen. Möchte man die Menstruation ganz vermeiden, kann man ein hormonelles Verhütungsmittel einnehmen, welches den Eisprung und somit auch den qualvollen Teil des Zyklus verhindert. Bei Schmerzen kann es sein, dass man um die Einnahme von Schmerzmitteln nicht herum kommt. Aber bitte keine blutverdünnenden Mittel wie ASS einnehmen. Diese führen zu übermäßigen Blutungen. Besser ist hier Ibuprofen.

Wer von einer medikamentösen Therapie nichts hält, der kann Mönchspfeffer gegen Brustspannen und Johanneskraut gegen depressive Verstimmungen nehmen.

Auch ernährungstechnisch kann man den PMS-Symptomen entgegenwirken. Koffein, Schokolade, Alkohol und Salz sollte nur in geringen Mengen konsumiert werden. Greifen Sie bei einer Heißhungerattacke lieber zu Karotten, Äpfeln, Gurke, Melone und anderen Vitaminbomben. Während der PMS-Phase wollen Frauen sich am liebsten nur verkriechen. Versuchen Sie es aber doch mal mit Sport! Vor allem Ausdauersport ist ein wahres Wundermittel bei Unterleibs-, Rücken und Kopfschmerzen. Er löst Muskelkrämpfe und baut eingelagertes Wasser sehr schnell ab. Yoga und Autogenes Training können ebenfalls dabei behilflich sein, sich zu entspannen.

  • Sind Sie an einer Studienteilnahme interessiert? Hier erhalten Sie mehr Informationen.