Ein- und Durchschlafstörungen

Studien: Ein- und Durchschlafstörungen

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Welche Erkrankung wird behandelt?

Ein- und Durchschlafstörungen

Warum wird die Studie durchgeführt?

Schlafstörungen treten – je nach Betrachtungsweise und Schweregrad – bei knapp 4 % bis etwa einem Drittel der Bevölkerung auf. Bei der arbeitenden Bevölkerung werden teilweise noch höhere Werte ermittelt, wobei das Vorkommen mit wachsendem Alter zunimmt und generell bei Frauen höher ist als bei Männern. Die Konsequenz ist häufig eine Beeinträchtigung des täglichen Lebens, der Sozialkontakte und der Arbeit durch Tagesmüdigkeit.

Nachgewiesen ist bei vorliegender Insomnie ein deutlich (um das 2- bis 6fache) erhöhtes Risiko, an einer Depression zu erkranken, sowie ein etwa 70% höheres Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfälle.

Zwar stehen mit verbesserter Schlafhygiene (früheres Zubettgehen, gleiche Schlafzeiten, kein Koffein in den Stunden vor dem Zubettgehen, angenehmes Schlafambiente usw.) sowie mit Entspannungstechniken und Psychotherapie auch zahlreiche nicht-medikamentöse Methoden der Verbesserung und Linderung zur Verfügung – jedoch helfen diese Möglichkeiten in vielen Fällen nur sehr begrenzt.

Es wird daher seit vielen Jahrzehnten auch medikamentös an der Schlafmedizin geforscht. Allerdings sind viele Mittel mit erheblichen Nebenwirkungen belastet, insbesondere bei älteren Patienten mit häufig parallel verabreichten anderen Medikamenten gegen weitere Erkrankungen. Der in unserer Studie verwendete Wirkstoff wurde bisher auch in höheren Dosen mit vergleichsweise geringen Nebenwirkungen getestet. Die vorliegende Studie dient der Dosisfindung bei eher niedriger Dosierung.

Der Wirkmechanismus des hier geprüften Medikaments zielt allein auf die Unterdrückung eines „Wachheitshormons“ (Orexin) – im Unterschied zu den eher sedierenden Wirkungen anderer Medikamente. Die sedierende Wirkung herkömmlicher Wirkstoffe unterdrückt beispielsweise auch die körperliche Reaktionsfähigkeit, etwa auf dem nächtlichen Weg vom Bett zum Bad, mit einem entsprechend erhöhten Unfallrisiko, das gerade bei Älteren oft fatale Folgen hat.

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  • Ausführlichere Informationen zum Studienverlauf finden Sie hier.