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Sexuelle Unlust bei Frauen (HSDD)

Sexuelle Unlust bei Frauen (HSDD) - Krankheitsbild

Es ist wunderbar einen liebenden Partner zu haben. Denn gemeinsame Momente voller Innigkeit sind immer sehr schön.

Liebe ist nicht messbar und wie oft man intim miteinander ist, ist bei jedem Paar anders. Hier gibt es keine Regeln. Umso schwerer ist es, wenn einer der beiden Partner die Lust an Sex verliert. Und wenn er oder sie selbst nicht weiß, warum.

Man möchte nicht und leidet darunter. Dieser Leidensdruck ist es auch, der eine sexuelle Funktionsstörung so belastend macht. Denn man hat ja nicht das Gefühl krank zu sein, man hat nur einfach keine Lust. Und es stimmt auch, denn für das mangelnde Interesse am Sex gibt es keine reine organische Ursache. Deshalb neigen die Betroffenen zu Selbstvorwürfen, fragen sich warum sie auf einmal keine Lust mehr haben.

In unserer Infobox können sie sich über die genauen Symptome und auch über die Ursachen informieren, die zu einer sexuellen Funktionsstörung bei Frauen führen. Die Ursachen können sehr breit gestreut sein. Oft ist es eine Vielzahl von Gründen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Hormonelle, gynäkologische, neurologische und auch psychische Aspekte können zusammen kommen.


Wenn Sie hierunter leiden, wenden Sie sich zur Abklärung an einen Arzt oder Psychologen.

Sexuelle Unlust bei Frauen (HSDD) - Symptome

  • Anhaltender oder wiederkehrender Mangel an (oder Fehlen von) sexuellen Phantasien und des Verlangens nach sexueller Aktivität.
  • Das Störungsbild verursacht deutliches Leiden oder zwischenmenschliche Schwierigkeiten.
  • Es gibt keine organische Ursache.

Sexuelle Unlust bei Frauen (HSDD) - Ursachen

Die Ursache für eine mangelnde Libido  lässt sich bei Frauen meist nicht durch eine  organische Ursache erklären. Vielmehr tragen ein vermindertes Interesse und eine Abnahme der sexuellen Phantasie zur Lustlosigkeit bei. Oft vermengen sich aber auch organische, hormonelle, gynäkologische, urologische, neurologische und psychische Aspekte.

Sexuelle Unlust bei Frauen (HSDD) - Therapie

Psychotherapeutische Behandlungsverfahren
Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen in der Regel folgende zwei Therapieverfahren:

  • Verhaltenstherapie (übendes Verfahren, mehr an der aktuellen Lebenssituation orientiert)
  • Psychoanalyse (Schwerpunkt liegt auf der Bewältigung von Kindheitserfahrungen)

Wenn Sie bei einer privaten Krankenversicherung versichert sind, sollten Sie vorab klären, ob bzw. welche Therapieverfahren übernommen werden.

Eine Sonderform ist die so genannte „Syndyastische Sexualtherapie“. Informationen hierzu finden Sie unter den links auf der Seite der Berliner Charite.

Kontaktadressen: HSDD

Eine Liste mit Adressen von Psychotherapeuten, die eines der beiden Therapieverfahren anbieten und deren Leistungen von der Kasse übernommen werden, können Sie sich von Ihrer Krankenkasse zuschicken lassen. Anhand dieser Liste müssen Sie die Therapeuten in Ihrer Nähe anrufen und nachfragen, ob bzw. wann ein Therapieplatz frei ist. Es kann sein, dass Sie längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, bis Sie einen freien Therapieplatz finden. Schneller geht es in der Regel, wenn Sie eine Therapie bei einem Ausbildungskandidaten zum Psychotherapeuten machen. Diese Plätze werden über Ausbildungsinstitute vermittelt. Adressen solche Ausbildungsinstitute in Ihrer Nähe finden Sie beispielsweise im Telefonbuch oder im Internet.

Medikamentöse Behandlungsverfahren: HSDD

Es gibt zur Zeit keine Medikamente, bei denen eine ausreichende Wirksamkeit bei mangelnden sexuellen Interesse von Frauen belegt wäre.

Wenn Sie hierunter leiden, wenden Sie sich zur Abklärung an einen Arzt. Gerne beraten Sie auch die Ärztinnen von emovis in Berlin.