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Psoriasis (Schuppenflechte)

Psoriasis (Schuppenflechte) - Krankheitsbild

Psoriasis oder umgangssprachlich Schuppenflechte ist eine entzündliche, nicht ansteckende, chronische Erkrankung der Haut. Es kommt zu rötlichen, schuppenden Hautveränderungen, die auch jucken können. Die Hauterkrankung verläuft in Schüben und ist mal stärker und mal schwächer bemerkbar.

Psoriasis (Schuppenflechte) - Symptome

Es gibt verschiedene Ausprägungen der Schuppenflechte. Bei der am häufigsten vertretenen Form rötet sich die Haut und bildet silbrig glänzende, leicht erhabene Stellen. Häufig kommt es bei den betroffenen Stellen auch zu einem Juckreiz. Schuppenflechte kann grundsätzlich an allen Stellen des Körpers auftreten. Oft sind jedoch der Kopf, die Ellbogen, Knie oder der Rücken betroffen.

Psoriasis (Schuppenflechte) - Ursachen

Die oberste Hautschicht bildet eine schützende Oberhaut. In dieser Hautschicht kommen hornbildende Hautzellen (Keratinozyten) vor. Keratinozyten teilen sich und werden in verschiedenen Prozessen innerhalb von 4 Wochen als tote Hautzellen abgestoßen. Menschen, die an Schuppenflechte leiden, durchlaufen diesen Prozess schneller, manchmal sogar in nur vier Tagen. Daher können die toten Hautzellen teilweise nicht schnell genug abgestoßen werden – die Haut wird dicker und schuppt stärker. Ursache hierfür ist eine Entzündung, die dadurch bedingt ist, dass der Körper sich selbst angreift.

Psoriasis (Schuppenflechte) - Therapie

Bei Schuppenflechte gibt es verschiedene Möglichkeiten die Beschwerden zu lindern. Dazu gehören die Basistherapie, die äußerliche Behandlung, die Lichttherapie und eine medikamentöse Behandlung. Bei der Basistherapie werden die betroffenen Hautstellen mit rückfettenden Salben, Cremes oder Lotionen eingerieben. Dadurch soll die Haut vor Verletzungen geschützwerden und der Juckreiz gelindert werden. Bei der äußeren Behandlung werden üblicherweise Cremes, Salben, Lotionen oder Schaum, die Kortison enthalten, angewendet. Die Lichttherapie soll durch UV-Licht Bestrahlung bewirken, dass die Entzündungen gehemmt und die Zellteilung verlangsamt werden. Auch hier kann es schon zu einem Einsatz von Medikamenten kommen. Die medikamentöse Behandlung beinhaltet Medikamente, die eingenommen oder gespritzt werden. Diese kommen jedoch erst bei einer mittelschweren bis schweren Schuppenflechte in Frage.