Migräne - Krankheitsbild

Die Migräne ist eine neurologische Erkrankung  von der 10 % der deutschen Bevölkerung betroffen sind. Dabei leiden mehr Frauen als Männer darunter.  Auch Kinder und Jugendliche können betroffen sein, obwohl das häufigste Alter für den Beginn der Erkrankung zwischen 25 und 45 Jahren liegt. Sie tritt anfallsartig auf und geht oft mit pulsierenden Kopfschmerzen, die wiederholt und meist halbseitig auftreten.  Daher leitet sich auch der Name „Migräne“ ab, was im altgriechischen „halber Schädel“ bedeutet.  Typisch sind die einhergehenden vegetativen Symptome wie Übelkeit bis zum Erbrechen, Appetitlosigkeit, Licht- und Lärmscheu, sowie Geruchsüberempfindlichkeit. Man unterscheidet verschiedene Migränearten, z.B. Migräne mit und ohne Aura, mit typischer oder prolongierter Aura.  Die Diagnose wird meistens anamnestisch gestellt. Interessant ist, dass in anderen europäischen Ländern eine ähnliche Migränehäufigkeit auftritt, aber in Asien, Afrika und Südamerika  weniger Menschen an der Krankheit leiden.

Migräne