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Erektile Dysfunktion

Krankheitsbild

Ein Potenzproblem ist nichts, für das Man(n) sich schämen muss. In den meisten Fällen sind Potenzprobleme nicht von Dauer und können gut behandelt werden. In Deutschland leidet fast jeder dritte Mann im Alter von 30 bis 60 Jahren unter Erektionsstörungen. Das Stattfinden einer Dysfunktion kann von gelegentlich bis ständig variieren. Ein Potenztest hilft bei der Ermittlung der Stärke einer möglichen Erektionsstörung und ermöglicht somit eine effiziente Behandlung des Problems.

Symptome

Von einer Erektionsstörung kann gesprochen werden, wenn der Betroffene innerhalb von 6 Monaten keine ausreichende Erektion in 70% der Fälle erreichen kann, obwohl die sexuelle Lust noch vorhanden ist.

Ursachen

Die häufigsten Ursachen sind psychische Belastungen, wie z.B. Versagensangst, Stress im Beruf oder Beziehungskonflikte. Dabei lösen Ängste die Dysfunktion nicht nur aus, sondern verstärken diese zusätzlich, sodass ein Teufelskreis entsteht. Unter diesem Druck verschärft sich das Problem nur noch mehr. Neben den psychischen Faktoren spielen auch physische Einflüsse eine große Rolle:

  • Zufuhr von Genussgiften (z.B. Alkohol, Nikotin und Drogen),
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Stoffwechselkrankheiten
  • Einnahme von Medikamenten
  • Erkrankungen von Gehirn oder Rückenmark
  • Nervenschäden
  • Veränderungen des Hormonspiegels
  • Fehlbildungen, Erkrankungen oder Verletzungsfolgen am Penis

Therapie

Zunächst empfiehlt sich eine Abklärung und Beratung durch einen Urologen oder Andrologen, sowie eine gesunde Lebensweise durch eine Ernährungsumstellung, ein Rauch-Stopp und Sport. Wer Medikamente zu sich nimmt, sollte sich mit seinem Hausarzt beraten und ggf. auf andere Medikamente umstellen.

Auch die Behandlung möglicher psychischer Ursachen mittels einer Psychotherapie sollte in Betracht gezogen werden. Außerdem oft hilfreich: Paar – und Sexualberatung, Selbsthilfegruppen.

Für eine medikamentöse Behandlung stehen mehrere Wirkstoffe mit unterschiedlichen Wirkmechanismen zur Verfügung. Des Weiteren gibt es noch die Schwellkörperinjektionstherapie (SKAT), bei der sich der Betroffene selbst ein Medikament in den Schwellkörper spritzt.