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Schluss mit den Gerüchten! Keine Sorge vorm Impfen!

Familie spielt im Park.

Viele Menschen haben unberechtigte Ängste, sich oder ihre Kinder impfen zu lassen. Um Sie zu beruhigen, nehmen wir die häufigsten Befürchtungen und Fragen auf – und beantworten Sie Ihnen.

 

  • „Können Impfungen Autismus, Allergien und einen plötzlichen Kindestod verursachen?“

Ganz klar: Nein! Diese Frage schürt lediglich ein Gerücht, das ohne jede realistische Grundlage ist. Doch woher stammt dieses Gerücht? Im Jahr 1998 führte ein englischer Arzt eine Studie durch, die unbedingt zeigen sollte, dass besonders Masernimpfungen Autismus bei Kindern verursachen können. Doch dem Arzt wurde 2011 aufgrund seines methodischen fehlerhaften Arbeitens und nachgewiesenem Interessenkonflikts die Zulassung entzogen. Dennoch konnte sich das Gerücht des Autismus Verdachts in den Jahren zwischen 1998 bis 2011 bei einigen Menschen ausbreiten. Irgendein Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen Impfstoff und Autismus kann jedoch nicht nachgewiesen werden! Das gleiche gilt auch für Allergien und einen plötzlichen Kindestod.

 

  • „Ist eine Polio-Impfung überhaupt noch nötig? Gibt es diese Krankheit überhaupt noch?“

Leider ist Polio noch nicht besiegt. Zwar wurde die letzte Polio-Erkrankung in Deutschland vom Robert Koch-Institut 1990 erfasst und auch in vielen anderen Ländern, auf der Welt sind die Erkrankungszahlen zurück gegangen. Dennoch ist die Impfung solange notwendig, bis die gesamte Welt frei von Polioviren ist.

 

  • „Stimmt es, dass Masern den Körper stärken?“

Der Spruch „What doesn´t kill you, makes you stronger” (zu Deutsch: Was dich nicht umbringt, macht dich stärker“) – passt hier keineswegs. Masern ist eine ernste Krankheit. Viele Fälle müssen im Krankenhaus behandelt werden. Durch das geschwächte Immunsystem sind Begleiterkrankungen, wie Lungenentzündungen, keine Seltenheit. Jährlich werden in Deutschland 4 bis 7 Todesfälle gemeldet, die auf Masern zurückzuführen sind. Vor der Einführung der Impfpflicht waren es durchschnittlich sogar 100 Todesfälle im Jahr.

 

  • „Nebenwirkungen von Impfungen sind in vielen Fällen nicht bekannt, da es schwer ist diese zu Dokumentieren und zu melden.“

Das stimmt in keinster Weise. Denn an diesem Punkt kommen emovis und viele weitere Studienzentren ins Spiel. Damit ein Impfstoff überhaupt zugelassen wird, muss seine Wirksamkeit und Sicherheit vorab festgestellt werden. Auch alle Nebenwirkungen werden gesammelt, festgehalten und dokumentiert.

 

  • „Sind Impfstoffe nicht nur eine `Goldgrube´ der Pharmaindustrie?“

Natürlich verdient die Pharmaindustrie durch Impfstoffe Geld. Doch die Entwicklung anderer Medikamente ist im Allgemeinen ertragreicher als bei Impfstoffen. Zusätzlich ist die Herstellung von Impfstoffen sehr aufwendig und kann zwischen einigen Monaten und bis zu Jahren dauern.

 

  • „Bricht die Krankheit nicht erst recht aus, wenn man sich impfen lässt?“

 Diese Befürchtung klingt zwar logisch, ist jedoch nicht wirklich berechtigt. Tatsache ist: Einige Impfstoffe enthalten Teile des Erregers. Diese sind jedoch nicht vermehrungsfähig und können somit die Krankheit nicht auslösen. Andere Impfungen wie Masern, Mumps, Röteln und Gelbfieber enthalten Lebendimpfstoffe, die nur sehr abgeschwächte Varianten des jeweiligen Erregers enthalten. Diese Art der Erreger können sich zwar begrenzt vermehren, lösen aber nicht die entsprechende Krankheit aus.Selten kann es zu einer milden Ausnahmeform der Masern kommen: Etwa 5 bis 15 Prozent der Menschen, die gegen Masern geimpft werden, erkranken nach etwa ein bis zwei Wochen nach der Impfung an den sogenannten Impfmasern. Das bedeutet, dass die Symptome einer Maserninfektion nahekommen, aber deutlich milder und nicht ansteckend sind sowie von selbst wieder abklingen.