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Heute schon gelacht? - Wie Lachen uns gut tut

Zwei Freundinnen sitzen zusammen gegen eine Wand gelehnt und lachen.

„Heute Nacht um 3 Uhr klingelte mein Nachbar wie wild an der Wohnungstür. Vor Schreck wäre mir fast die Bohrmaschine aus der Hand gefallen!“

Sie fragen sich, warum wir diesen Text mit einem Witzchen beginnen?! Ganz einfach: Heute, am 24. Januar 2020, ist der Welttag des „herzhaften Lachens“. Und wie immer mehr Studien zeigen: Lachen ist gesund!

Wir wollten – auch anlässlich dieses Tages – ganz genau wissen, warum Lachen so gesund ist und wie es gesund macht. Gut, dass es ein Fachgebiet gibt, dass sich ausschließlich mit der Wissenschaft des Lachens beschäftigt!

Die Gelotologie beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Auswirkungen des Lachens. Bereits im Jahr 1964 gab es erstmals in den USA unter diesem Begriff Forschungen zum Zusammenhang von Lachen und körperlichen Vorgängen. Erstes Fazit der Forscher: Gelegentliches Kichern reicht nicht aus, um den erwünschten Effekt zu erlangen. Denn je länger, öfter und herzhafter man lacht, desto intensiver sind auch die psychischen und physischen Effekte.

Wobei kann Lachen uns im Alltag helfen?

1. Lachen gegen Stress

Dass während des Lachens vermehrt positive Glückshormone (Endorphine) ausgeschüttet werden, ist vielen bewusst. Doch nicht nur das: Gleichzeitig wird auch das negative Stresshormon (Adrenalin) in seiner Ausschüttung gehemmt. So kommt es beim Lachen zu einer kurzzeitigen, doch dafür doppelt positiven, Veränderung im Hormonhaushalt.

2. Lachen gegen Schmerzen

Lachen ist ein Schmerzmittel ohne schädliche Nebenwirkung. Na ja, außer wenn Sie sehr sehr viel gelacht und Ihre Lachmuskeln im Bauch und Gesicht überstrapaziert haben. Doch die normale Anstrengung der Muskeln beim Lachen – auch in den Schultern und im Nacken – fördern die Durchblutung. Laut einer Studie der Oxford Universität werden so beim Lachen die oben erwähnten Endorphine freigesetzt und die Reizschwelle wird erhöht.

3. Lachen für ein stärkeres Immunsystem

Andere Studien vermuten einen Zusammenhang zwischen Lachen und einer besseren Immunabwehr. Durch das Lachen werden körpereigene Mechanismen angeregt, wodurch das Immunsystem gestärkt werden soll.

4. Lachen als Therapie

Lach-Yoga ist eine Unterart von Yoga. Dabei steht – wie der Name schon sagt, das Lachen im Vordergrund der Übungen. Von einem anfangs künstlichen Lachen gehen die Teilnehmer automatisch zu einem echten Lachen über. Dies wird das mit Klatsch-, Dehn- und Atemübungen kombiniert.

Beim Lachen werden die Körperzellen mit mehr Sauerstoff versorgt, die Bronchien in der Lunge werden durchlüftet und die Verbrennungsvorgänge im Körper werden angekurbelt, Muskeln entspannt sowie Herz und Kreislauf angeregt. Deshalb raten Ärzte insbesondere Herzinfarkt-Patienten, ausgiebig zu lachen, um einem weiteren Herzinfarkt vorzubeugen.

Also tun Sie sich und Ihrer Gesundheit was Gutes. Nehmen Sie sich vor: Einfach mal mehr lachen! Wie wäre es: Schauen Sie sich mit Ihrem Partner oder Freunden doch mal wieder eine lustige Serie oder einen lustigen Film an. Bei vielen sorgen auch lustige Hunde- oder Katzenvideos aus dem Internet für Lacher. Ha-ha-ha-Hauptsache: Lachen!