Binge Eating Disorder - Krankheit

Die „Binge-Eating-Störung“ (engl. Binge = Gelage) wird erst seit einigen Jahren als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt und unterscheidet sich von anderen Essstörungen wie der Bulimie durch das Fehlen gegenregulierender Maßnahmen (z.B. selbstinduziertes Erbrechen, übermäßiger Sport). Dadurch kommt es bei den Betroffenen in aller Regel zu einer ausgeprägten Gewichtszunahme mit deutlichem Übergewicht. Die Funktion derartiger Essanfälle ist häufig die Reduktion hoher Anspannung, ausgelöst durch belastende Gefühle wie Kummer, Sorge oder Einsamkeit. Das Essen dient also der „Ersatzbefriedigung“ für andere unerfüllte Bedürfnisse.

Binge Eating Disorder